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Ich heiße Aline, ich bin 29 Jahre alt. Ich komme aus Ruanda 🇷🇼. Seit drei Jahren lebe ich in Deutschland — in Berlin. Ich bin alleinerziehende Mutter. Mein Sohn ist 4 Monate alt. Er ist alles, was ich habe ❤️ Als ich schwanger war, glaubte ich fest daran, dass wir in Europa eine Chance auf ein normales Leben haben würden. Ich kam allein hierher — ohne Familie, ohne Unterstützung. Der Vater meines Kindes verschwand noch vor der Geburt. Die Realität war grausam. Ich lebe in einem kleinen gemieteten Zimmer am Stadtrand von Berlin. Vollzeit arbeiten kann ich nicht — mein Baby ist noch zu klein. Manchmal nehme ich Gelegenheitsjobs an: Putzen, Haushaltshilfe, Betreuung älterer Menschen. Ein paar Stunden — und dann zurück zu meinem Sohn. Das Geld reicht hinten und vorne nicht. Windeln. Babynahrung. Medikamente. Miete. Fahrkarten. Ich habe überall gespart — bei mir selbst, beim Essen, beim Schlaf. Aber es gab einen Moment, der alles noch schlimmer machte. Als mein Sohn zwei Monate alt war, wurde er krank. Fieber. Ärzte. Untersuchungen. Ein Teil der Kosten wurde nicht sofort übernommen. Ich musste mir Geld leihen — von einer Frau aus unserer Community. Ich versprach, es innerhalb eines Monats zurückzuzahlen. Aber ein Monat verging … und ich hatte immer noch kein Geld. Zuerst schrieb sie mir Nachrichten. Dann rief sie an. Dann wurde sie hart. Eines Abends sagte sie: „Wenn du das Geld nicht zurückzahlst, werde ich nicht länger warten.“ Ich saß auf dem Bett, hielt meinen Sohn im Arm und weinte. Nicht aus Angst um mich — sondern um ihn. Ich fühlte mich in die Enge getrieben. Wie ich von der App erfahren habe Nachts, als mein Sohn eingeschlafen war, scrollte ich durch mein Handy. Ziellos. Einfach, um nicht nachzudenken. In einer Migranten-Gruppe schrieb eine Frau: „Ich hätte es nicht geglaubt, aber ich konnte Geld aus einer App auszahlen lassen.“ Normalerweise scrolle ich an solchen Nachrichten vorbei. Aber in dieser Nacht blieb ich stehen. Ich schrieb ihr pr