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Thomas Müller, du bist wirklich komplett verrückt. Was hast du dir bloß dabei gedacht? Ich könnte dich dafür echt hassen. Hallo zusammen, ich bin Linda. Ich bin 33 Jahre alt, lebe in Rosenheim in Bayern und ziehe meine siebenjährige Tochter Lily ganz allein groß. Wir haben niemanden im Hintergrund, der uns finanziell auffangen könnte – keine wohlhabenden Verwandten und auch keinen Partner, mit dem ich mir die laufenden Kosten teilen könnte. Damit wir überhaupt ein Dach über dem Kopf behalten konnten, arbeitete ich als Kellnerin in einem kleinen bayerischen Wirtshaus. Die Schichten waren extrem anstrengend, und trotzdem musste ich jeden Monat irgendwie 2.600 € für unsere Wohnung aufbringen. Doch mein eigentlicher Lebensinhalt war etwas anderes: Ich hatte ein kleines privates Tierheim für ausgesetzte Tiere gegründet. Es war mein großer Traum gewesen. Jetzt drohte alles auseinanderzufallen, weil ich mit der Pacht für das Gebäude immer weiter in Rückstand geraten war. Besonders der Gedanke an die Hunde machte mich fertig. Wenn wir das Gebäude verlieren würden, wusste ich nicht, wohin mit ihnen. Ich stand damals kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Nach zwölf Stunden Arbeit, während denen ich mich mit schwierigen Gästen herumärgern musste und kaum Trinkgeld bekam, ging ich nicht nach Hause. Stattdessen fuhr ich direkt weiter zum Tierheim, putzte die Zwinger und kümmerte mich um die Tiere. Der harte bayerische Winter verschärfte meine Situation noch zusätzlich. Eiskalter Wind, ständiger Schneefall und die hohen Stromkosten machten mir das Leben schwer. Die Heizstrahler mussten fast rund um die Uhr laufen, damit die Hunde warm blieben. Als dann die Winter-Stromrechnung zusammen mit einer Kündigung vom Vermieter in meinem Briefkasten lag, wurde mir regelrecht schlecht. Abends schleppte ich mich so müde nach Hause, dass selbst das Ausziehen meiner Winterstiefel wie eine riesige Anstrengung wirkte. Wenn Lily schon eingeschlafen war, saß ich manchmal allein in unserer kal

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